Hochwassersicherheit Sarneraatal: Fussgängerumleitung im Bereich des Einlaufbauwerks des Hochwasserentlastungsstollens Ost

Im Hinblick auf die Erstellung der Baugrube für das Einlaufbauwerk wird der Uferweg zwischen Sarnen (Seefeld) und Sachseln (Seehof) bis ins Frühjahr 2020 gesperrt. Die Fussgängerführung folgt aus Sicherheitsgründen über die Brünigstrasse.

Das künftige Einlaufbauwerk des Druckstollens kommt auf dem Zwetschgemätteli zu stehen. In der nächsten Bauphase wird ein 15 Meter tiefer Bauschacht im Wasser erstellt. Die Baugrube (Bauschacht) wird mit einer Spundwand aus Baustahl gesichert und umschlossen (Abdichtung gegen Wasser). Die Arbeiten werden vom Land wie auch vom See her ausgeführt. Schwere Baugeräte (Rammen) drücken die Stahlprofile in den Seeboden. Im Anschluss folgt der Aushub etappenweise mit der Sicherung der Schachtwand mit Ankern und Spritzbeton. Aus Sicherheitsgründen ist eine vollständige Entflechtung des Baustellenbereichs und des Uferwegs (Seeweg) erforderlich. Hierzu wird der Uferweg zwischen Sarnen (Seefeld) und Sachseln (Seehof) ab Montag, 29. April 2019 gesperrt. Die Fussgängerführung wird über die Brünigstrasse umgeleitet.

Der Seeweg bleibt bis zur Fertigstellung der Baugrube im Frühjahr 2020 gesperrt. Ab dem Bauschacht auf dem Zwetschgemätteli wird ab Herbst 2020 der Gegenvortrieb des Hochwasserentlastungsstollens aufgefahren.

 

Übersichtsplan der Bauarbeiten im Bereich des Einlaufbauwerks Hochwasserentlastungsstollen Ost, Hochwassersicherheit Sarneraatal.


25.04.2019, 11:40 Uhr

Aufwertung Südufer Alpnachersee

Teilprojekt Mündungsbucht: Start der vorgezogenen Bauarbeiten

Das Wasserbauprojekt Aufwertung Südufer Alpnachersee, Teilprojekt Mündungsbucht startet im Mai 2019 mit der Umsetzung der vorgezogenen Massnahmen sowie den ersten Seeschüttungen. Dazu wird voraussichtlich in der zweiten Maiwoche mit dem Ausbaggern und der Sicherung der Fahrrinne in die Mündungsbucht begonnen. Die Arbeiten werden durch die Firma Arnold & Co. AG, Flüelen, durchgeführt und dauern etwa drei Wochen an. Derzeit wird davon ausgegangen, dass mit den Seeschüttungen in der zweiten Junihälfte begonnen werden kann. Dazu werden bis zu zwei Schiffen jeweils am Morgen und am Abend eintreffen. Diese Schüttungen, welche bis im Winter 2019/2020 andauern, erfolgen ausschliesslich unter Wasser und sind oberhalb des Wasser nicht sichtbar.

Das Material für die vorgezogenen Massnahmen im Jahr 2019 kommt aus dem Tessin vom Projekt Kraftwerkerneuerung Ritom der SBB. Hier können Synergien genutzt werden, da mit den Seeschüttungen im Alpnachersee dieses Material nicht auf eine Deponie im Schweizer Mittelland gebracht werden muss, sondern für die Aufwertung der aquatischen Lebenswelt am Südufer des Alpnachersees verwendet werden kann. Der Transport des Materials von Piotta (Kanton Tessin) zum Alpnachersee erfolgt mit dem Zug und dem Schiff. Im Jahr 2020 wird das Projekt zusätzlich mit Material, welches aus dem Tunnelvortrieb für den Hochwasserentlastungsstollen anfällt, fortgesetzt.

Auch wenn die Schüttungen im Jahr 2019 unterhalb der Wasseroberfläche stattfinden, werden die Arbeiten im See durch Trübungen erkennbar sein. Die Trübungen erfolgen vor allem in und vor der Mündungsbucht und werden durch das Einbringen des Schüttmaterials sowie das Aufwirbeln der Seegrundablagerungen verursacht. Trübungen lassen sich nicht vermeiden, jedoch wird der Schüttvorgang möglichst umweltverträglich durchgeführt. Zudem werden sie durch die eingesetzte Umweltbaubegleitung mittels regelmässiger Kontrollen und Messungen überwacht.

 

Übersichtsplan Wasserbauprojekt Aufwertung Südufer Alpnachersee. Der Projektperimeter des Teilprojekts Mündungsbucht ist rot umrandet.


06.05.2019, 07:37 Uhr

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